Thomas Knop
Listenplatz 10
AUS LIEBE ZU
ROTENBURG
Moin, ich bin Thomas Knop
Seit diesem Jahr wohne ich wieder in Rotenburg, nachdem ich 20 Jahre in der Gemeinde Scheeßel lebte und dort im Gemeinderat, sowie im Ortsrat Ostervesede mitwirkte.
Ich bin seit meiner Jugend ein politischer Mensch, geprägt davon, rechten Umtrieben Einhalt zu gebieten. Ich war mit den Jusos Rotenburg daran beteiligt, die „Stille Hilfe“, einem Verein, der Nazis aus dem dritten Reich in der Nachkriegszeit unterstützte und in Rotenburg seinen Bundessitz hatte, die Gemeinnützigkeit infrage zu stellen, was uns gelang. Der Verein wurde danach bedeutungslos. Zu erleben, dass man als „normaler“ Mensch etwas bewirken kann, spornte mich weiter an aktiv zu sein, sodass ich auch auf Bezirks- und Bundesebene bei den Jusos anfing, mitzuwirken.
Vor einigen Jahren bewarb ich mich um ein Gemeinderats- und Ortsratsmandat in Scheeßel. Aus dem Stand erreichte ich viele Stimmen, durch die ich ein Mandat im Ortsrat Ostervesede bekam und als Nachrücker später in den Gemeinderat Scheeßel nachrückte. In Fraktion, Ausschüssen und Rat arbeitete ich sehr gerne mit. Der politische Austausch gefiel mir sehr gut. Aufgrund meines Umzugs musste ich meine Mandate allerdings abgeben und möchte meine Erfahrungen nun im Rotenburger Stadtrat einbringen.
Besonders wichtig sind mir in Rotenburg die Stadtentwicklung, hin zu einer Innenstadt, die die Menschen einlädt zu verweilen und sich zu begegnen. Dazu gehört ein guter Mix aus ansprechenden Geschäften, Kultur, Gastronomie und Flächen, die einladend und motivierend sind, wie z.B. Spielangebote in der Innenstadt und viel mehr Begrünung. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass alle zukünftigen Projekte nachhaltig Umwelt- und Behindertengerecht geplant werden.
Mir ist es wichtig, dass sich Familien gut entfalten können, indem sie Förderung und Unterstützung erfahren, wo es notwendig ist. Niemand soll sich alleingelassen fühlen. Schulen und Kitas benötigen Ressourcen, um den Kindern optimale Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Dafür wünsche ich mir ein Umdenken aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen. Was benötigen sie, um sich gut entfalten zu können und was können wir als Stadt dafür tun.
Grundsätze:
- Gerechtigkeit: Mir ist es wichtig, dass Entscheidungen im Rat ausgewogen sind und für alle Menschen in der Stadt einen Nutzen haben.
- Echtheit: Ich setze mich für die Sache ein und bin bereit auch unpopulär zu wirken, wenn es der Sache dienlich ist. Es geht mir um Inhalte, nicht darum, mich anzubiedern, um gewählt zu werden.
- Transparenz: Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein, damit nicht der Eindruck entsteht, die machen, was sie wollen.
- Menschen und Umwelt: Die Politik soll Nutzen für uns alle haben, damit wir Sicherheit bekommen und eine lebenswerte Umwelt erhalten.
- Wirtschaft: Rotenburg soll ein starker Wirtschaftsstandort sein, der gute Bedingungen für Betriebe stellt und den Bürgern der Stadt durch gute Arbeitsmöglichkeiten Sicherheit bietet. Ich wünsche mir Solidarität und Verantwortungsbewusstsein der Betriebe für unsere Region.
Persönlich:
Als Heilpädagoge habe ich gelernt alle Dinge ganzheitlich zu betrachten, um einen möglichst objektiven Blick auf die Situation zu bekommen und dafür andere Professionen miteinzubeziehen, um eine möglichst optimale Grundlage für weitere Entscheidungen/Ideen/Empfehlungen zu bekommen. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt.
Damit ist schon umschrieben, was ich kann und was mir Freude macht:
Kommunikation mit verschiedenen Menschen/Institutionen, für möglichst gute Entscheidungen, die durchdacht sind. Für mich sind hauptsächlich humanitäre Werte wichtig. Dafür müssen andere Interessen erst einmal hintenanstehen, da diese langfristig trotzdem profitieren werden.
Eine gute Grundlage unserer Demokratie ist durch zufriedene Menschen und einer Umwelt, in der wir ohne Sorgen leben können, zu erreichen. Dafür möchte ich mich einsetzen.
Kreiszeitung: Thomas Knop warnt vor Arroganz in der großen Politik und wirbt für Engagement vor Ort
